Wernecke & Jahn Architekten | Portfolio Categories Gewerbe
Wernecke + Jahn Architekten, Generalplaner
Frank Wernecke, Frank Jahn, Architekten, Generalplaner, Berlin
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Neubau Gebäudeensemble mit Geschäftshaus und zwei Wohnhäusern

Das Wohn-Quartier zeichnet sich durch eine offene Bauweise aus, die wir mit unseren Entwurf von 3 Einzelbaukörpern weiter fortsetzen und städtebaulich aufwerten. Es entstehen ein Geschäftsgebäude mit Orientierung zum Waldowplatz sowie zwei Wohnhäuser entlang der Waldowstraße.

Durch die unterschiedlichen Winkel ihrer Gebäudekanten, abgerundeten Ecken und unterschiedlicher 4- bzw. 5- eckigen Geometrie wirken die Baukörper in ihrer Formensprache amorph, weich und verkörpern einen ganz eigenen Charakter.

Dennoch ordnen sie sich, bezogen auf die Höhe und den architektonischen Duktus der Punkthäuser, entlang der Waldowstraße städtebaulich gut ein und bilden eine bisher fehlende Bauflucht.

In der Höhe staffelt sich das Geschäftsgebäude am Waldowplatz auf 3 Geschosse; durch fächerartiges Zurückspringen einer Gebäudekante entstehen funktional 2 Terrassen und dadurch ein interessantes, wohlproportioniertes Gebäude mit eigenständigem Charakter und besonderer Strahlkraft.
Die Wohngebäude hingegen wurden ohne Staffelgeschosse entwickelt, um die Klarheit der Formensprache und die Prägnanz des Entwurfes zu unterstreichen.

Wettbewerb Wohnanlage Greifswalder Straße mit Ärztehaus + Geschäftsstelle

Die städtebauliche Idee basiert auf einer Anordnung der Baumasse in zwei miteinander korrespondierenden, zueinander auf Lücke gesetzten, unregelmäßigen Einzelbaukörpern in weicher Formensprache (mit abgerundeten Ecken), welche im Erdgeschoss miteinander verbunden sind.

Ein in den Außenkanten U-förmiger, orthogonal ausgerichteter Baukörper staffelt sich in der Höhe beginnend mit zwei Geschossen parallel zur Zeile Michelangelostraße 1-5. Parallel zum 10-Geschosser (Greifswalder Straße 118-121) folgen weitere 3 Staffellungen, sodass 7 Geschosse erreicht werden. Dadurch wird die Ecksituation (zwischen den beiden 10-Geschossern) gut markiert und besetzt. Auch zum Parkplatz wird das Gebäude durch diese Höhe markant und bildet eine Platzkante.

Beide Gebäude werden durch eine flache, eingeschossige Scheibe miteinander verbunden; hier sind funktional die Arztpraxen eingeordnet.

Aufgrund der 7 Geschosse kann sich das Gebäudeensemble einerseits gut gegenüber den 10-Geschossern behaupten, anderseits wird durch die spielerische Abtreppung bis auf 2 Geschosse eine Korrespondenz mit den umliegenden Gebäuden und dem Freiraum eingegangen und zudem ein ruhiger Innenhof umschlossen.

Der Erdgeschossbereich dient größtenteils der Nutzung durch Arztpraxen, welche über eine klar definierte Eingangssituation erschlossen werden.

Im 2- und teilweise im 4-geschossigen Teil des Gebäudes 1 ist die Geschäftsstelle eingeordnet. Im Erdgeschoss wird dieser Nutzungsbereich durch die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage vom Ärztehaus abgeteilt.

Sämtliche Wohnungen im Gebäude 1 werden über ein gemeinsames Treppenhaus (5 Spänner), und barrierefrei über einen Aufzug, aus Richtung der Greifswalder Straße erschlossen. In den 6 Obergeschossen sind 29 Wohnungen eingeordnet.

Im Gebäude 2 sind neben den beiden Erschließungen der Wohnetagen, die Jugendhilfe, eine zusätzliche Gewerbefläche (N.N.) sowie genossenschaftliche Flächen zur Begegnung und Kommunikation eingeordnet.

32 Wohnungen sind im Gebäude 2 über 4 Etagen verteilt (1.-4.OG) und werden über zwei Treppenhäuser (als 4 Spänner) mit Aufzügen barrierefrei erschlossen.

Wohnanlage Harzer Straße, Berlin

Wettbewerb 1.Platz

Genau an der Harzer Straße verlief die „Berliner Mauer“, so dass im südlichen Teil die Kriegsschäden weitestgehend in historischer Blockrandbebauung repariert wurden. Im nördlichen Teil dagegen wurden großflächige Bereiche in 5-geschossiger Zeilenbauweise neu errichtet, dabei wurde die Struktur des Straßennetzes weitgehend beibehalten. Grundstücke unmittelbar an der „Berliner Mauer“ blieben unbebaut. Um eine solche Brache handelt es sich bei dem Wettbewerbsgrundstück.

Die städtebauliche Idee basiert auf einer „Adaption“ aus zwei im Vorfeld herausgearbeiteten Varianten einer städtebaulichen Studie. Eine Kombination aus straßenbegleitender Blockrandbebauung und Weiterführung der Grabowstraße als Durchwegung des Baufeldes wurde angestrebt. Die Anordnung und Gliederung der Baumasse erfolgte dabei als „Zwischenschritt“ in zwei Einzelbaukörpern – einem U-förmigen, hofbildenden und einem sehr langgestreckten, L-förmigen Baukörper. Durch Aufbrechen der Großform und Verschiebung der einzelnen Gebäude zueinander entsteht ein kleinteiliges, interessantes, eigenständiges Wohnensemble.

Die Einzelbaukörper variieren in der Geschossigkeit und orientieren sich in der Bauhöhe an den benachbarten, unterschiedlichen Bebauungshöhen.

Das Gebäudeensemble, fügt sich wie selbstverständlich in die Umgebung ein – darüber hinaus wird an der Harzer Straße eine qualitätsvolle Platzsituation ausgebildet. Hier können Restaurants oder Cafés mit Außensitzplätzen angesiedelt werden, wodurch „städtisches Leben“ entsteht.

Die Baukörper begrenzen die Straßenflucht der Harzer Straße, markieren die Ecksituation des Durchgangs, umschließen beidseits ruhige Innenhöfe mit unterschiedlichem Charakter. Der Kleinere – intim, als Refugium der Bewohner, der Große – halböffentlich, als weite Parklandschaft.

Die Baukörper sind so angeordnet, dass sie sich zwischen die Baumgruppen schieben, dadurch wird der vorhandene Baumbestand soweit möglich erhalten. Durch das Offenlassen der Straßenflucht können auch hier wertvolle Bäume erhalten werden.

Wohn- und Geschäftshaus Fürstenwalder Damm, Berlin

Die städtebauliche Idee für die Verdichtung des Wohnquartiers „Hirschgarten“ in Treptow Köpenick im Ortsteil Friedrichshagen basiert auf einer Fortsetzung der strahlenförmig angeordneten Zeilenbebauung bei Beibehaltung großzügiger Freiräume.

Die Positionierung des exponierten Baukörpers (Gebäude C) am Fürstenwalder Damm ermöglicht aus allen Wohnungen einen unverstellten, weiten Blick in die Umgebung. Gewerbeflächen sind im Erd- und 2.Obergeschoss, die Serviceflächen der GWG im 1.Obergeschoss untergebracht. Darüber sind je Geschoss 2 Wohnungen eingeordnet. Das Gebäude ist komplett unterkellert, wegen anstehendem Grundwasser erfolgte die Ausführung in WU-Beton als „Weiße Wanne“.

Stadträumlich wird mit dem Servicegebäude eine Akzentuierung gesetzt, so wird die Wohnungsbaugenossenschaft im Straßenraum präsent. In der Höhe wird dies durch die 5-Geschossigkeit des würfelförmigen Wohnturms markiert. Mit der 2-Geschossigkeit des Gewerbe-/Servicetraktes wird Rücksicht auf die gegenüberliegende Wohnbebauung genommen. Die Terrasse des Bürgerzentrums ist abgewandt von der benachbarten Bebauung, nach Westen orientiert.

 

Industriehalle mit Bürogebäude, Barleben

W+J fungierte bei diesem Bauvorhaben als Sachwalter des Bauherrn gegenüber dem Generalunternehmer (GU), optimierte die GU-seitige Architektenplanung und Detailausbildungen hinsichtlich funktionaler Ordnung und gestalterischem Anspruch des Auftraggebers zur Umsetzung seines Corporate Design.

Inbegriffen waren Planungsoptimierungen bezüglich Raumakustik/Schallschutz, Beleuchtung/Belichtung, Material- und Produktauswahl sowie Beratungsleistungen zur Durchsetzung von Qualitäten.

So entstand eine Corporate Identity Architektur, die den Innovationsgeist und Perfektionsanspruch des Auftraggebers wiederspiegelt.

Wettbewerb, Wohnanlage Rudower Straße, Berlin

Das Baugrundstück liegt in einem Wohnquartier mit einer Bebauungsstruktur aus gründerzeitlicher 5-geschossigen Blockrandbebauung, nördlich der Köllnischen Straße, und einer ausgeprägten 4-geschossigen Zeilenbebauung südlich davon. Stadträumlich handelt es sich hier um einen Bereich, welcher einer klaren städtebaulichen Fassung bedarf.

Die stadträumliche Idee ist die Abschirmung des genossenschaftlichen Wohnquartiers vom Lärm der Rudower Straße. In Adaption einer Blockrandbebauung wird ein geschützter Innenhof ausgebildet. Dabei folgt das neue Gebäude nicht einfach der gebogenen Straßenlinie der Rudower Straße, sondern reagiert mit einer schwungvollen Bewegung auf den Baumbestand und nimmt Bezug zur angrenzenden Nachbarbebauung auf. Stadträumlich wird durch den Schwung der „Welle“ am Kreuzungsbereich eine Platzsituation ausgebildet, hier wird durch Läden und einem Café eine attraktive, lebenswerte Atmosphäre geschaffen.

Das geschwungene Gebäude, die „Welle“, fügt sich wie selbstverständlich an dem Ort ein. Der neue Baukörper verzahnt sich aufgrund seiner Form im Wohnquartier und schließt das genossenschaftliche Wohnquartier harmonisch ab; er schafft einen gefälligen Übergang zur gegenüberliegenden Bebauung, ohne diese zu beeinträchtigen.

Center am Helene-Weigel-Platz, Berlin

Mit der Neubebauung wurden zwei 2-geschossige, winkelförmige Gebäude mit vorgelagerter Kolonnade errichtet. Zu den rückwertigen Parkplätzen erstrecken sich 1-geschossige, teilweise überbaute Einzel-handelsflächen von Märkten und Läden. Aufgrund der Geländetopographie sind die Zugangsebenen der beiden Bauteile zueinander höhenversetzt. Im 1.Bauabschnitt wurden ein Verbrauchermarkt mit Bankfiliale, Apotheke und diversen Ladengeschäften im Erdgeschoss sowie einer Zahnklinik mit 8 Behandlungs- und verschiedenen Funktionsräumen, 2 Operationssälen (OP´s) sowie einem Bettentrakt eingeordnet. Der 2.Bauabschnitt wird durch 3 Fachmärkte, diversen Läden und Arztpraxen sowie Büros besetzt.

Durch die klare Fassung des Platzes und die Einordnung verschiedener Ladeneinheiten mit Orientierung zum Platz erhielt der Standort eine lebendige, vielseitige Atmosphäre.  Mit wenigen gestalterischen Mitteln, der Reduzierung auf das Wesentliche, jedoch gewissenhafter Detaillierung, wurde sowohl stadträumlich, als auch baulich ein Akzent gesetzt.

Aus der relativ profanen Bauaufgabe wurde ein sichtbarer Identifikationspunkt im Stadtteilzentrum entwickelt.

 

Umbau vom Ladengeschäft zum Bürgerbüro, Berlin

Das Gebäude wurde ca. 1965 unmittelbar an der Neltestraße als eingeschossiger, nicht unterkellerter Lebensmittel- und Drogeriemarkt errichtet. Funktionsbedingt wurde es in einen Haupt-(Verkaufs-)Raum mit einem großzügigen Schaufenster (ca. 11x3m) und weiteren Nebenräumen mit kleinen Fenstern untergliedert. Der Zugang erfolgt seitlich über einen Windfang.

Das leer stehende Gebäude sollte zu einem Begegnungs-, Service- und Veranstaltungszentrum für die Genossenschafter einer Wohnungsgenossenschaft umgebaut werden.

Der Baukörper wurde funktional neu gegliedert und ist über einen neuen Zugang an der Hauptfassade zugänglich. Von einem Foyer werden der Veranstaltungsraum, ein Hobbyraum sowie der Nebenfunktionsbereich erschlossen. Hier sind der WC-Bereich, ein Stuhllager und Technikräume angeordnet.

Die Teeküche ist vom Veranstaltungsraum und Funktionsbereich zugänglich. Die tragende Mittelwand wird im Bereich des Veranstaltungsraumes geöffnet und mit ummantelten Stahlrahmen abgefangen. Dadurch entsteht ein einheitliches Raumgefüge.

Einkaufszentrum Baumschulenweg, Berlin

Am Standort wurde ein attraktives, dreigeschossiges Geschäftshaus mit eingeschossigem, teilweise überbautem Verbrauchermarkt errichtet. Im Erdgeschoss wurden verschiedene Ladengeschäfte und eine Apotheke eingeordnet. Mit der Errichtung des Nahversorgungszentrums wurde die bestehende Grundfunktion am Standort erhalten und weiterentwickelt. In den Obergeschossen wurden 12 individuell ausgebaute, behindertengerechte Arztpraxen errichtet.
Die Bauflucht der Baumschulenstraße wurde eingehalten, die Gebäudekante der gegenüberliegenden Bebauung, Baumschulenstraße 79 (Giebel Schulkomplex)  wurde aufgenommen. Damit erhält die Platzsituation vor der Kirche ein Pendant und die Wegebeziehung zum Heidemühler Weg wurde baulich gefasst.
Das Herstellen der Außenanlagen mit 95 Stellplätzen einschließlich Anarbeiten an vorhandene Freiflächen, Anpassen der Anlieferzufahrt sowie Neuerrichtung der Ver- und Entsorgungsanlagen war ebenso Leistungsumfang. Auf Grund der Lage im Wasserschutzgebiet – Zone 3a – im Einzugsgebiet des Wasserwerkes Johannisthal, waren entsprechende Auflagen planungs- und bauseits zu erfüllen.