Wernecke & Jahn Architekten | Portfolio Categories Gesundheit
Wernecke + Jahn Architekten, Generalplaner
Frank Wernecke, Frank Jahn, Architekten, Generalplaner, Berlin
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Wettbewerb Wohnanlage Greifswalder Straße mit Ärztehaus + Geschäftsstelle

Die städtebauliche Idee basiert auf einer Anordnung der Baumasse in zwei miteinander korrespondierenden, zueinander auf Lücke gesetzten, unregelmäßigen Einzelbaukörpern in weicher Formensprache (mit abgerundeten Ecken), welche im Erdgeschoss miteinander verbunden sind.

Ein in den Außenkanten U-förmiger, orthogonal ausgerichteter Baukörper staffelt sich in der Höhe beginnend mit zwei Geschossen parallel zur Zeile Michelangelostraße 1-5. Parallel zum 10-Geschosser (Greifswalder Straße 118-121) folgen weitere 3 Staffellungen, sodass 7 Geschosse erreicht werden. Dadurch wird die Ecksituation (zwischen den beiden 10-Geschossern) gut markiert und besetzt. Auch zum Parkplatz wird das Gebäude durch diese Höhe markant und bildet eine Platzkante.

Beide Gebäude werden durch eine flache, eingeschossige Scheibe miteinander verbunden; hier sind funktional die Arztpraxen eingeordnet.

Aufgrund der 7 Geschosse kann sich das Gebäudeensemble einerseits gut gegenüber den 10-Geschossern behaupten, anderseits wird durch die spielerische Abtreppung bis auf 2 Geschosse eine Korrespondenz mit den umliegenden Gebäuden und dem Freiraum eingegangen und zudem ein ruhiger Innenhof umschlossen.

Der Erdgeschossbereich dient größtenteils der Nutzung durch Arztpraxen, welche über eine klar definierte Eingangssituation erschlossen werden.

Im 2- und teilweise im 4-geschossigen Teil des Gebäudes 1 ist die Geschäftsstelle eingeordnet. Im Erdgeschoss wird dieser Nutzungsbereich durch die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage vom Ärztehaus abgeteilt.

Sämtliche Wohnungen im Gebäude 1 werden über ein gemeinsames Treppenhaus (5 Spänner), und barrierefrei über einen Aufzug, aus Richtung der Greifswalder Straße erschlossen. In den 6 Obergeschossen sind 29 Wohnungen eingeordnet.

Im Gebäude 2 sind neben den beiden Erschließungen der Wohnetagen, die Jugendhilfe, eine zusätzliche Gewerbefläche (N.N.) sowie genossenschaftliche Flächen zur Begegnung und Kommunikation eingeordnet.

32 Wohnungen sind im Gebäude 2 über 4 Etagen verteilt (1.-4.OG) und werden über zwei Treppenhäuser (als 4 Spänner) mit Aufzügen barrierefrei erschlossen.

Zahnklinik im Helene-Weigel-Center, Berlin

Mit der Neubebauung wurden zwei 2-geschossige, winkelförmige Gebäude mit vorgelagerter Kolonnade errichtet. Zu den rückwertigen Parkplätzen erstrecken sich 1-geschossige, teilweise überbaute Einzel-handelsflächen von Märkten und Läden. Aufgrund der Geländetopographie sind die Zugangsebenen der beiden Bauteile zueinander höhenversetzt. Im 1.Bauabschnitt wurden ein Verbrauchermarkt mit Bankfiliale, Apotheke und diversen Ladengeschäften im Erdgeschoss sowie einer Zahnklinik mit 8 Behandlungs- und verschiedenen Funktionsräumen, 2 Operations-sälen (OP´s) sowie einem Bettentrakt eingeordnet. Der 2.Bauabschnitt wird durch 3 Fachmärkte, diversen Läden und Arztpraxen sowie Büros besetzt.

Durch die klare Fassung des Platzes und die Einordnung verschiedener Ladeneinheiten mit Orientierung zum Platz erhielt der Standort eine lebendige, vielseitige Atmosphäre.  Mit wenigen gestalterischen Mitteln, der Reduzierung auf das Wesentliche, jedoch gewissenhafter Detaillierung, wurde sowohl stadträumlich, als auch baulich ein Akzent gesetzt.

Aus der relativ profanen Bauaufgabe wurde ein sichtbarer Identifikationspunkt entwickelt.

Beschränkter Realisierungswettbewerb Krankenhaus Apolda

Die architektonische Gestalt des Krankenhauses resultiert im Wesentlichen aus dem städtebaulichen Kontext, d.h. aus der Lage an einem exponierten, der Stadt Apolda vorgelagerten, Höhenrücken in unmittelbarer Nähe einer wichtigen Hauptzufahrtsstraße, den Bezügen zu bestehenden Landschaftsräumen, der Lärmproblematik und aus der unterschiedlichen Orientierung der funktional verschiedenen Baukörper, insbesondere der nach Süden bzw. Westen ausgerichteten Bettenzimmer der Pflegebereiche.
Das Gebäudeensemble des Krankenhausneubaus ist klar gegliedert und funktional strukturiert. Der U-förmige, nach Norden orientierte Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit orthogonaler Erschließungsstruktur wird im Süden und Westen von Gebäuden der Pflege flankiert, die sich mit ihren Bettenzimmern zur Landschaft hin orientieren.
Eine glasüberdeckte Haupterschließungsachse, die Besucher- und Patientenmagistrale, führt vom Haupteingang vorbei an den Läden, dem Besuchercafé sowie an den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen bis zu den Stationen der allgemeinen Pflege und zur Physiotherapie. Von hier öffnet sich den Besuchern bzw. Patienten ein Blick in den angrenzenden Park und weiter in die umgebende Landschaft.
Die Besucher- und Patientenmagistrale ist das architektonische Element, welches das Gebäudeensemble zu einem überschaubaren, leicht erfassbaren Ganzen erklärt.