Wernecke & Jahn Architekten | Beschränkter Realisierungswettbewerb Krankenhaus Apolda
Wernecke + Jahn Architekten, Generalplaner
Frank Wernecke, Frank Jahn, Architekten, Generalplaner, Berlin
21970
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Beschränkter Realisierungswettbewerb Krankenhaus Apolda

Die architektonische Gestalt des Krankenhauses resultiert im Wesentlichen aus dem städtebaulichen Kontext, d.h. aus der Lage an einem exponierten, der Stadt Apolda vorgelagerten, Höhenrücken in unmittelbarer Nähe einer wichtigen Hauptzufahrtsstraße, den Bezügen zu bestehenden Landschaftsräumen, der Lärmproblematik und aus der unterschiedlichen Orientierung der funktional verschiedenen Baukörper, insbesondere der nach Süden bzw. Westen ausgerichteten Bettenzimmer der Pflegebereiche.
Das Gebäudeensemble des Krankenhausneubaus ist klar gegliedert und funktional strukturiert. Der U-förmige, nach Norden orientierte Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit orthogonaler Erschließungsstruktur wird im Süden und Westen von Gebäuden der Pflege flankiert, die sich mit ihren Bettenzimmern zur Landschaft hin orientieren.
Eine glasüberdeckte Haupterschließungsachse, die Besucher- und Patientenmagistrale, führt vom Haupteingang vorbei an den Läden, dem Besuchercafé sowie an den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen bis zu den Stationen der allgemeinen Pflege und zur Physiotherapie. Von hier öffnet sich den Besuchern bzw. Patienten ein Blick in den angrenzenden Park und weiter in die umgebende Landschaft.
Die Besucher- und Patientenmagistrale ist das architektonische Element, welches das Gebäudeensemble zu einem überschaubaren, leicht erfassbaren Ganzen erklärt.

Bauherr

öffentlich

Leistung

Projektentwicklung Wettbewerbe

Datum

06 / 1998

Nutzungsart

Gesundheit