Wernecke & Jahn Architekten | Portfolio Categories Wohnen
Wernecke + Jahn Architekten, Generalplaner
Frank Wernecke, Frank Jahn, Architekten, Generalplaner, Berlin
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Wohnanlage Griechische Allee, Berlin

Das neue Bauvorhaben ist eingebunden in ein ruhiges Wohnquartier mit großzügigen Innenhöfen unmittelbar am Griechischen Park und unweit der Spree und Wuhlheide gelegen, worin auch der Wert des Baugrundstücks liegt.

Der Entwurf sieht eine Implementierung der Blockrandstruktur in das Quartier vor, wodurch trotz der Verdichtung des Gebietes die Großzügigkeit und Qualität der Innenhöfe gewahrt wird.

Es entstehen zwei neue Gebäudezeilen, die sich durch ihre Lage und Gestalt in die Maßstäblichkeit der vorhandenen Bebauung einfügen. Durch die Gliederung der Giebelflächen mittels Risaliten wird die absolute Gebäudebreite optisch gemildert.

An den Längsfassaden werden Erker mit großflächiger Eckverglasung zur Untergliederung ausgebildet.

Zwischen den beiden Baukörpern wird eine gärtnerisch neugestaltete, fußläufige Durchquerung des Wohnquartiers angelegt.

Insgesamt entstehen 42 barrierefreie Wohnungen, sowie eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen.

Neubau Gebäudeensemble mit Geschäftshaus und zwei Wohnhäusern

Das Wohn-Quartier zeichnet sich durch eine offene Bauweise aus, die wir mit unseren Entwurf von 3 Einzelbaukörpern weiter fortsetzen und städtebaulich aufwerten. Es entstehen ein Geschäftsgebäude mit Orientierung zum Waldowplatz sowie zwei Wohnhäuser entlang der Waldowstraße.

Durch die unterschiedlichen Winkel ihrer Gebäudekanten, abgerundeten Ecken und unterschiedlicher 4- bzw. 5- eckigen Geometrie wirken die Baukörper in ihrer Formensprache amorph, weich und verkörpern einen ganz eigenen Charakter.

Dennoch ordnen sie sich, bezogen auf die Höhe und den architektonischen Duktus der Punkthäuser, entlang der Waldowstraße städtebaulich gut ein und bilden eine bisher fehlende Bauflucht.

In der Höhe staffelt sich das Geschäftsgebäude am Waldowplatz auf 3 Geschosse; durch fächerartiges Zurückspringen einer Gebäudekante entstehen funktional 2 Terrassen und dadurch ein interessantes, wohlproportioniertes Gebäude mit eigenständigem Charakter und besonderer Strahlkraft.
Die Wohngebäude hingegen wurden ohne Staffelgeschosse entwickelt, um die Klarheit der Formensprache und die Prägnanz des Entwurfes zu unterstreichen.

Wettbewerb Wohnanlage Greifswalder Straße mit Ärztehaus + Geschäftsstelle

Die städtebauliche Idee basiert auf einer Anordnung der Baumasse in zwei miteinander korrespondierenden, zueinander auf Lücke gesetzten, unregelmäßigen Einzelbaukörpern in weicher Formensprache (mit abgerundeten Ecken), welche im Erdgeschoss miteinander verbunden sind.

Ein in den Außenkanten U-förmiger, orthogonal ausgerichteter Baukörper staffelt sich in der Höhe beginnend mit zwei Geschossen parallel zur Zeile Michelangelostraße 1-5. Parallel zum 10-Geschosser (Greifswalder Straße 118-121) folgen weitere 3 Staffellungen, sodass 7 Geschosse erreicht werden. Dadurch wird die Ecksituation (zwischen den beiden 10-Geschossern) gut markiert und besetzt. Auch zum Parkplatz wird das Gebäude durch diese Höhe markant und bildet eine Platzkante.

Beide Gebäude werden durch eine flache, eingeschossige Scheibe miteinander verbunden; hier sind funktional die Arztpraxen eingeordnet.

Aufgrund der 7 Geschosse kann sich das Gebäudeensemble einerseits gut gegenüber den 10-Geschossern behaupten, anderseits wird durch die spielerische Abtreppung bis auf 2 Geschosse eine Korrespondenz mit den umliegenden Gebäuden und dem Freiraum eingegangen und zudem ein ruhiger Innenhof umschlossen.

Der Erdgeschossbereich dient größtenteils der Nutzung durch Arztpraxen, welche über eine klar definierte Eingangssituation erschlossen werden.

Im 2- und teilweise im 4-geschossigen Teil des Gebäudes 1 ist die Geschäftsstelle eingeordnet. Im Erdgeschoss wird dieser Nutzungsbereich durch die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage vom Ärztehaus abgeteilt.

Sämtliche Wohnungen im Gebäude 1 werden über ein gemeinsames Treppenhaus (5 Spänner), und barrierefrei über einen Aufzug, aus Richtung der Greifswalder Straße erschlossen. In den 6 Obergeschossen sind 29 Wohnungen eingeordnet.

Im Gebäude 2 sind neben den beiden Erschließungen der Wohnetagen, die Jugendhilfe, eine zusätzliche Gewerbefläche (N.N.) sowie genossenschaftliche Flächen zur Begegnung und Kommunikation eingeordnet.

32 Wohnungen sind im Gebäude 2 über 4 Etagen verteilt (1.-4.OG) und werden über zwei Treppenhäuser (als 4 Spänner) mit Aufzügen barrierefrei erschlossen.

Wohnanlage Harzer Straße, Berlin

Wettbewerb 1.Platz

Genau an der Harzer Straße verlief die „Berliner Mauer“, so dass im südlichen Teil die Kriegsschäden weitestgehend in historischer Blockrandbebauung repariert wurden. Im nördlichen Teil dagegen wurden großflächige Bereiche in 5-geschossiger Zeilenbauweise neu errichtet, dabei wurde die Struktur des Straßennetzes weitgehend beibehalten. Grundstücke unmittelbar an der „Berliner Mauer“ blieben unbebaut. Um eine solche Brache handelt es sich bei dem Wettbewerbsgrundstück.

Die städtebauliche Idee basiert auf einer „Adaption“ aus zwei im Vorfeld herausgearbeiteten Varianten einer städtebaulichen Studie. Eine Kombination aus straßenbegleitender Blockrandbebauung und Weiterführung der Grabowstraße als Durchwegung des Baufeldes wurde angestrebt. Die Anordnung und Gliederung der Baumasse erfolgte dabei als „Zwischenschritt“ in zwei Einzelbaukörpern – einem U-förmigen, hofbildenden und einem sehr langgestreckten, L-förmigen Baukörper. Durch Aufbrechen der Großform und Verschiebung der einzelnen Gebäude zueinander entsteht ein kleinteiliges, interessantes, eigenständiges Wohnensemble.

Die Einzelbaukörper variieren in der Geschossigkeit und orientieren sich in der Bauhöhe an den benachbarten, unterschiedlichen Bebauungshöhen.

Das Gebäudeensemble, fügt sich wie selbstverständlich in die Umgebung ein – darüber hinaus wird an der Harzer Straße eine qualitätsvolle Platzsituation ausgebildet. Hier können Restaurants oder Cafés mit Außensitzplätzen angesiedelt werden, wodurch „städtisches Leben“ entsteht.

Die Baukörper begrenzen die Straßenflucht der Harzer Straße, markieren die Ecksituation des Durchgangs, umschließen beidseits ruhige Innenhöfe mit unterschiedlichem Charakter. Der Kleinere – intim, als Refugium der Bewohner, der Große – halböffentlich, als weite Parklandschaft.

Die Baukörper sind so angeordnet, dass sie sich zwischen die Baumgruppen schieben, dadurch wird der vorhandene Baumbestand soweit möglich erhalten. Durch das Offenlassen der Straßenflucht können auch hier wertvolle Bäume erhalten werden.

Wohnanlage Stillerzeile, Berlin

Die städtebauliche Idee für die Verdichtung des Wohnquartiers „Hirschgarten“ in Treptow Köpenick im Ortsteil Friedrichshagen basiert auf einer Fortsetzung der strahlenförmig angeordneten Zeilenbebauung bei Beibehaltung großzügiger Freiräume.

Die beiden neuen Wohnhauszeilen werden als Abschluss des großen Innenhofes an Stelle des 1-geschossigen Gewerbegebäudes platziert. Dabei orientiert sich der nördliche Giebel von Gebäude A an den Bestandsbauten der Stillerzeile. Der Abstand zum östlichen Wohnblock entspricht in etwa dem der anderen Wohnhauszeilen zueinander. Die Wohnhauszeilen nehmen mit der Attika der 4 Vollgeschosse die Traufhöhen der benachbarten Bebauung auf. Durch ein Staffelgeschoss werden die Baukörper weiter gegliedert, die Attika bleibt unterhalb der Firsthöhe der Bestandsbauten.

Die Wohngebäude A und B werden kostensparend als effiziente 4-Spänner vorgesehen (1 Treppenhaus mit einem Aufzug erschließt 4 Wohnungen), in einem Baueil werden wegen dem Verteilerschlüssel 3 Wohnungen eingeordnet. Alle Wohnungen verfügen über interessante Grundrisszuschnitte, sind barrierefrei und senioren- bzw. familienfreundlich – durch Weglassen von statisch nicht notwendigen Trennwänden wären bei Bedarf auch freiere Grundrisse möglich.

Wohn- und Geschäftshaus Fürstenwalder Damm, Berlin

Die städtebauliche Idee für die Verdichtung des Wohnquartiers „Hirschgarten“ in Treptow Köpenick im Ortsteil Friedrichshagen basiert auf einer Fortsetzung der strahlenförmig angeordneten Zeilenbebauung bei Beibehaltung großzügiger Freiräume.

Die Positionierung des exponierten Baukörpers (Gebäude C) am Fürstenwalder Damm ermöglicht aus allen Wohnungen einen unverstellten, weiten Blick in die Umgebung. Gewerbeflächen sind im Erd- und 2.Obergeschoss, die Serviceflächen der GWG im 1.Obergeschoss untergebracht. Darüber sind je Geschoss 2 Wohnungen eingeordnet. Das Gebäude ist komplett unterkellert, wegen anstehendem Grundwasser erfolgte die Ausführung in WU-Beton als „Weiße Wanne“.

Stadträumlich wird mit dem Servicegebäude eine Akzentuierung gesetzt, so wird die Wohnungsbaugenossenschaft im Straßenraum präsent. In der Höhe wird dies durch die 5-Geschossigkeit des würfelförmigen Wohnturms markiert. Mit der 2-Geschossigkeit des Gewerbe-/Servicetraktes wird Rücksicht auf die gegenüberliegende Wohnbebauung genommen. Die Terrasse des Bürgerzentrums ist abgewandt von der benachbarten Bebauung, nach Westen orientiert.

 

Wohnanlage Ostendstraße, Berlin

Der Standort in Oberschöneweide ist durch eine inhomogene Bebauung gekennzeichnet, sowohl von der Struktur her, als auch von der Gebäudeart und -höhe. Die Ostendstraße ist durch eine straßenbegleitende Bebauung geprägt. Diese ist größtenteils geschlossen bzw. durch Einzelbauten besetzt. Teilweise zieht sich die Bebauung als 3- bis 4-geschossige Blockrandbebauung in die angrenzenden Wohnstraßen. Hier schließt sich eine offene Bauweise aus Stadtvillen und überwiegender Zeilenbebauung an.

Die städtebauliche Idee basiert auf einer Anordnung der Baumasse in zwei Einzelbaukörpern. Dabei werden die neuen Gebäude mit dem Giebel zur Ostendstraße ausgerichtet – dadurch wird eine Ost-West-Ausrichtungen der Wohnungen möglich. Der westliche Gebäuderiegel „knickt“ an der Einmündung der Steffelbauer Straße leicht ab und „folgt“ dieser straßenbegleitend. Die beiden Baukörper werden an der Ostendstraße durch ein 1-geschossiges Gebäudeteil miteinander verbunden, hier sind funktional gedeckte Stellplätze eingeordnet. Gleichzeitig dient dieses Gebäude der Abschirmung der Freiflächen im Hof (Schall-/Staubschutz gegenüber der Hauptstraße).

Es entsteht ein Gebäudeensemble, welches sich wie selbstverständlich in die Umgebung einfügt – darüber hinaus wird an der Kreuzung eine Platzsituation ausgebildet. Die Baukörper begrenzen die Straßenflucht der Ostendstraße und Steffelbauer Straße, markieren die Ecksituation des Grundstücks und umschließen einen gut proportionierten, ruhigen Innenhof. Sie orientieren sich in der Bauhöhe an der benachbarten, straßenbegleitenden Bebauung.

Wettbewerb, Wohnanlage Rudower Straße, Berlin

Das Baugrundstück liegt in einem Wohnquartier mit einer Bebauungsstruktur aus gründerzeitlicher 5-geschossigen Blockrandbebauung, nördlich der Köllnischen Straße, und einer ausgeprägten 4-geschossigen Zeilenbebauung südlich davon. Stadträumlich handelt es sich hier um einen Bereich, welcher einer klaren städtebaulichen Fassung bedarf.

Die stadträumliche Idee ist die Abschirmung des genossenschaftlichen Wohnquartiers vom Lärm der Rudower Straße. In Adaption einer Blockrandbebauung wird ein geschützter Innenhof ausgebildet. Dabei folgt das neue Gebäude nicht einfach der gebogenen Straßenlinie der Rudower Straße, sondern reagiert mit einer schwungvollen Bewegung auf den Baumbestand und nimmt Bezug zur angrenzenden Nachbarbebauung auf. Stadträumlich wird durch den Schwung der „Welle“ am Kreuzungsbereich eine Platzsituation ausgebildet, hier wird durch Läden und einem Café eine attraktive, lebenswerte Atmosphäre geschaffen.

Das geschwungene Gebäude, die „Welle“, fügt sich wie selbstverständlich an dem Ort ein. Der neue Baukörper verzahnt sich aufgrund seiner Form im Wohnquartier und schließt das genossenschaftliche Wohnquartier harmonisch ab; er schafft einen gefälligen Übergang zur gegenüberliegenden Bebauung, ohne diese zu beeinträchtigen.

Wohnanlage Dörpfeldstraße, Berlin

Die Idee für die Bebauung basiert auf einer „Zerlegung“ der Baumasse in drei – in der Grundform – identische Einzelbaukörper, welche in der Höhe differieren. Die beiden 6- und 5-geschossigen Wohngebäude wurden durch ein Garagengeschoss miteinander verbunden. Durch Komposition, plastische Ausformung und Materialität der Baukörper entstand ein skulpturales Ensemble, welches mit dem höchsten Gebäude eine „Landmarke“ setzt und die Ortsteilkante definiert. Der Baukörper an der Dörpfeldstraße markiert die Straßenflucht und die Ecksituation des Grundstücks.  Ein im Baugrundstück zurückgesetzter 4-geschossiger Baukörper vervollständigt die Gebäudegruppe.

Trotz der hoch verdichteten, innerstädtischen Bebauung, entstanden qualitätsvolle sonnendurchflutete Wohnungen, aus denen stets ein weiter Blick in die Landschaft bzw. nähere Umgebung möglich ist. Die Wohnanlage bildet durch die wohlproportionierte Baukörperkonfiguration und authentische Materialität der Klinkerfassaden einen prägnanten Identifikationspunkt am Ortseingang des Stadtteils Adlershof. Spielerische Akzente werden durch die im grünen Farbton verglasten Balkone sowie die weißen Betonelemente und Fensterpfeiler gesetzt.

Umbau/Sanierung Mehrfamilienhaus Defreggerstraße, Berlin

Das Gebäude in der Defreggerstraße 4 wurde auf einem Grundstück von ca. 730 m² als viergeschossiges, vollunterkellertes Wohnhaus (Souterrain) errichtet.
Das Wohnhaus besteht aus Vorderhaus und kleinen Seitenflügeln, errichtet als massiver Mauerwerksbau mit Holzbalkendecken in den Geschossen und einer Massivdecke über dem Untergeschoß.
Das Dach ist ein sogenanntes Berliner Dach mit Pappeindeckung im Flachdachbereich und Ziegeldeckung im Steildachbereich. Der Dachboden ist nicht ausgebaut.
Die massiven Treppenläufe des Treppenhauses sind geradläufig mit hölzernen Tritt- und Setzstufen.
Das Untergeschoß liegt nur geringfügig unter dem Geländeniveau.

Im Zuge der Sanierung wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein außenliegender Aufzug angebaut. Der Straßengiebel wurde im gründerzeitlichen Charakter erneuert, Segmentgiebel über den Erkern hinzugefügt und die Fassade um Stuckelemente ergänzt.  Im 2. und 3. Obergeschoß wurden Wohnungen zusammengelegt. Es entstanden zwei 3-Raum-, fünf 4-Raum- und vier 5-Raum-Wohnungen mit großzügigen Dachterrassen bzw. Balkonen in südwestlicher Ausrichtung. Insgesamt umfasst die Wohnanlage 11 Wohnungen.